Wolfram von Eschenbach: Parzival

Als Auflösung vom letzten Mal quasi hier das ganze A3-Blatt:

Ritter wären natürlich etwas augenscheinlicher gewesen, aber die Entscheidung ist dann zugunsten von Elster, Falke, Gans sowie ein paar (toter) Singvögel gefallen. Unter anderem weil ich dachte: Ah, das ist mir gerade zu aufwändig einen Ritter in Ausrüstung auf seinem Pferd zu zeichnen. Hah. Federn sind da viel… einfacher (??). Ich weiß ehrlich nicht, was ich mir dabei gedacht habe.

Die Elster jedenfalls kommt bereits im Prolog des „Parzival“ vor und die damit aufgemachte Diskussion um das Gute und Böse (Weiß & Schwarz) im Menschen zieht sich durch den ganzen Text. Die toten Singvögel referieren auf Parzivals Aufwachsen im Wald und Falke und Gans sind der „Blutstropfenszene“ entnommen.

Beim Lettering bin ich haarscharf an einem „Wolfam von Eschenbch“ vorbeigeschrammt. Ich hatte mir in etwa ausgerechnet, wieviel Abstand ich brauche, um die Buchstaben gut übers Blatt zu verteilen. Die Skizze hat dann irgendwie linkslastig gewirkt, und ich habe mir zuerst gedacht, naja, nicht soo schlimm, lasse ich es so, es wäre mühsam, alles nochmal auszuradieren und tatata. Aber, da Lesen ja ungemein bildet, war ich dann recht schnell im Bilde darüber, dass mir beim Weg über Lineal und Rechner zwei Buchstaben abhanden gekommen waren. Da habe ich also gerade noch die Kurve gekriegt, oder, um es mit den Worten Peter Ustinovs zu sagen: Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.

 

3 Gedanken zu „Wolfram von Eschenbach: Parzival

      • (Also zumindest einer liegt am Rücken und der andere auf der Seite, einen anderen sieht man von oben und vom vierten nur die Schwinge, das stimmt. Vielleicht zu subtil ^^)

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